Kulturinitiative Rock Winterbach e.V.
 
Joan Armatrading Zur Grossansicht: Joan Armatrading

Joan Armatrading

supp. Opportunity

  • Vorverkauf: - Euro
  • Abendkasse: - Euro
  • Ort: Lehenbachhalle

Freitag, 26.03.2010

Hohes musikalische Niveau und eine unvergesslichen Stimme

„Die Frau mit der unvergesslichen Stimmte“ (Washington Post) wurde am 09.12.1950 auf St. Kitts, einer karibischen Insel, geboren und zog acht Jahre später mit ihrer Familie nach Birmingham in England. Obwohl JOAN ARMATRADING bereits mit 14Jahren ihren ersten Song geschrieben hat, studierte sie nach dem Schulabschluss zunächst Jura. Dank Van Morrison fand sie aber schließlich doch zu ihrer wahren Berufung, der Musik, zurück.

In den 80ern unterschrieb die Künstlerin ihren ersten Plattenvertrag. Von diesem Zeitpunkt an arbeitete sie mit einigen großen Produzenten, wie z.B. Gus Dudgeon oder Peter Gage, aber auch mit namhaften Studiomusikern, wie z.B. Pino Palladino und Joe Jackson, zusammen. Im August 1976 produzierte die Autodidaktin dann zusammen mit Glyn Johns die LP„Joan Armatrading“, welche in den britischen Charts Platz 11 und dessen Single „Love and Affection“ sogar Platz 10 erreichte.

Ihre Karriere in Deutschland begann 1979 im WDR-Studio, mit einer damaligen Kapazität von 80 Zuschauern. Bereits ein Jahr später, im April 1980, überzeugte sie dann beim ARD-Rockpalast-Festival in Essen 8.000 begeisterte Zuschauer in der ausverkauften Grugahalle und ein Millionenpublikum vor dem TV. Im selben Jahr leitete der Star-Produzent Richard Gottehrer, der auch schon Blondie zum Erfolg führte, die Produktion des Albums „Me, Myself, I“. Während JOAN ARMATRADING in den britischen Charts damit auf Platz 4 kletterte, etablierte sie sich auch auf dem deutschen Markt.

1983 zeigte die Künstlerin mit „Drop The Pilot“ erneut, dass sie durch ihr hohes musikalisches Niveau zu den besten Singer/Songwriterinnen zählt. Die Single stieg in den britischen Charts auf Platz 11 ein und war somit ihr zweiter großer Hit. Ein Jahr darauf wurde JOAN ARMATRADING mit dem Music Award der US-College-Radios ausgezeichnet.

Des Weiteren durfte sie ihre Songs am 70. Geburtstag von Nelson Mandela im Wembley Stadion in London zum Besten geben. Daraufhin wurde ihr die Ehre zuteil, einen Tribute Song für den ehemaligen Präsidenten Südafrikas zu schreiben. Das Lied „The Messenger“ sang sie schließlich mit dem Kingdom-Choir als Backround und brachte Nelson Mandela somit zum Lachen und Tanzen. Im Juli 2004 bekam JOAN ARMATRADING beim Radiosender BBC Radio 4 eine eigene Serie namens „Joan’s Journey“. Hier führte sie Interviews und setzte sich z.B. mit irischer Musik auseinander.

Die Künstlerin wurde nebenbei auch zur Präsidentin von „Women Of The Year“ gewählt. Diese Organisation zeichnet jedes Jahr Frauen aus, die sich sehr für Ihre Mitmenschen einsetzen und dazu beitragen, die Welt zu einem etwas besseren Ort zu machen. 2005 feierte „Women Of The Year“ sein 50 jähriges Jubiläum. JOAN ARMATRADING schreibt Songs, weil sie es liebt, sie blieb immer auf die Musik konzentriert, unabhängig von kurzlebigen Trends. Nach ihrem 2005 erschienenen live Album "Live All The Way From America" wird nun 2007 ein neues Studioalbum von JOAN ARMATRADING veröffentlicht: "Into The Blues".

Opportunity

Die drei Individualisten von „opportunity“ haben ihren eigenen gemeinsamen Weg gefunden, sich selbst und ihr Publikum zu begeistern. Marie Fofana zaubert in ihrer Perkussions-Küche wundervoll swingende Grooves, die Gaz am Bass ohne weiteres erlauben, das Fundament immer wieder zu verlassen, um in solistischen Sphären zu wandeln, während Axel Nagels akustische Gitarre sich nicht etwa auf „Akkord-Arbeit“ zu beschränken hat. Nichtsdestotrotz verzichten die Vokalisten gerne mal auf die Band, um sich auf ein a capella zu „beschränken“! Rock, Pop, Blues, Funk, Jazz... was sie auch immer durch die “opportunity-Mühle” drehen, mit einem grossen Augenzwinkern bringen die drei es fertig, sich respektlos vor den grossen Singer-Songwritern zu verneigen.

In 5 Jahren sind mittlerweile 2 live-CDs entstanden, mit Songs von z.Bsp. „Steely Dan“, „Joan Armatrading“, „Bruce Hornsby“, „Marc Cohn“, „Van Morrison“... Wer allerdings Kopien wohlbekannter Originale konsumieren möchte, wird eher enttäuscht sein. Und das ist auch durchaus gewollt, denn Musik sollte aufregend sein, nicht aufsehenerregend. Bei „opportunity“ steht das Interpretieren des Songs im Vordergrund, nicht die originalgetreue Wiedergabe. Dennoch – oder gerade deshalb - im Mittelpunkt steht immer der Song. Und natürlich das Verzaubern des Publikums!

Kulturinitiative Rock Winterbach e.V.